Tage vor der Weltreise

Meine letzten Tage waren komplett ausgelastet. Ich musste an extrem viele Sachen denken und bemerkte immer wieder, was noch erledigt werden muss.

Zum Glück bin ich eine spontane Persönlichkeit, da es immer wieder zu neuen ungeklärten Probleme kommt, die noch geregelt werden müssen.

Zudem bin ich happy, dass wir unseren Flug bei STA Travel bereits vor langer Zeit gebucht haben und Markus, unser Berater, alles sauber eingefädelt hat.

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Planung der Route:

Die grobe Planung hat sich ergeben, da Monica, Cristina und ich unbedingt zusammen vereisen wollten. Moni ist in Australien geboren und war schon lange nicht mehr vor Ort, somit haben wir entschieden, dass unsere Reise in Australien starten wird. Der Plan, von Broome in den Norden von Australien zu fahren, mussten wir schnell wieder begraben. Denn kein Camper-Vermieter wollte zu unserer Reisezeit ein Fahrzeug anbieten. Wir bemerkten, dass dann Regenzeit ist und viele Straßen von Wasser überschwemmt sein werden. Somit müsste man ein 4X4 Fahrzeug mieten und hoffen, dass die Straßen überquert werden können.

Weil wir alle die touristischen Gebiete meiden wollten, haben wir uns für die Exotische Tour von Perth nach Melbourne entschieden. Moni plante die Distanz und die jeweilige Fahrdauer, denn diese wird schnell unterschätzt. Ideen für Aktivitäten, haben wir über Instagram oder Befragungen von Freunden gesammelt.

Den Camper haben wir Online gebucht, da wir dadurch über CHF 500.- sparen. Hoffentlich wird er dann bereitstehen!

Weihnachten wollen wir auf Kangaroo Island verbringen, leider wissen wir noch nicht ob dies funktionieren wird, da wir ein großen Camper haben und uns der Betreiber der Fähre kein Feedback via E-Mail bis heute gegeben hat. Aber ein Traum wäre es schon, obwohl wir nur zwei Tage dafür eingeplant haben.

In Melbourne buchten wir AIRBNB, da eine Woche im Hotel viel zu teuer kommen würde. Sprich den Silvester verbringen wir in der Stadt.

Für 1.5 Wochen fliegen wir nach Tasmanien, gebucht ist bis heute erst der Flug und ein Mietwagen, der Rest wird spontan vor Ort entschieden. Wir sind überzeugt, auf der Reise werden wir noch viele neue Inputs von anderen Reisenden erhalten, somit lassen wir uns einige Ideen offen. Geplante Ferien werden meist nicht so toll, wie spontane Entscheidungen.

Danach wird Moni wieder zur Arbeit zurück fliegen. Cristina und ich wir fliegen nach Christchurch. Da verbringen wir dann die ersten Tage und fahren danach mit dem Mietauto die Südinsel ab und überqueren mit der Fähre zur Nordinsel, dies in einem Zeitraum von ca. 28 Tagen.

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Reiseroute Neuseeland:

Ich musste alle Unterkünfte via AIRBNB buchen, denn Hotels sind meist viermal so teuer. Hostels sind gleichteuer oder haben uns nicht wirklich angesprochen. Bestimmt habe ich für die Südinsel bis zu 15h für tolle AIRBNB Unterkünfte investiert, nun hoffen wir nur noch, dass wir die Unterkünfte auch finden werden, oder dass alle Unterkünfte wie auf den Bildern und den Rezessionen sind.

Impfungen:

Für Südamerika musste ich mich noch impfen lassen, zum Glück hat die Zusatzversicherung einen Teil übernommen, sonst hätte ich heute schon eine Woche weniger Ferien. Die Gelbfieber habe ich die nächsten Tag richtig stark gespürt. Bei der Tollwut hatte ich erst bei der zweiten Impfung Probleme, wie Kopfschmerzen (Bagger der mir seine Schaufel in den Kopf rammt) und Hitze gefühlt.

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Versicherung:

Das ist echt ein mühsames Kapitel! Jede Versicherung bietet andere Leistungen an, es ist ein richtiges Labyrinth, die richtige Versicherung zu finden. Dazu kommt, dass bei den Zusatzversicherungen, noch die Grundversicherung abgeschlossen werden muss. Damit man diese Reiseversicherung überhaupt abschliessen kann. (Helsana, Asura, Sanitas usw.) Bei Assura muss man sogar eine fünf Jahresversicherung abschließen.

Allianz Global wo ich ein Gesamtpaket seit Jahren habe, konnte mir auch keine richtige Auskunft geben, welche Gesundheitskosten gedeckt sind. Erst beim Ereignisfall und Einreichen der Daten kann bestimmt werden, was gedeckt ist und was nicht .Was für eine bescheuerte Aussage!! Nun werde ich gezwungen um um sicher zu sein, dass ich Versichert bin, bei Sanitas für CHF 420.- eine halb Jahresversicherung abzuschließen.

Kreditkarten:

Habe ich von der DKB eine erhalten, bei der ich Weltweit kostenlos Geld abheben kann. Revolut wäre auch in Frage gekommen, doch ist da die Limite sehr beschränkt. Schweizer Kreditkarten sind reine Abzocke und habe ich nur für den Notfall dabei. CHF 10.- für Geldabheben, in Südamerika und anderen Ländern muss man zum Teil fünf Mal Geldabheben, da die Bezugslimite bei CHF 50.- sind. Dann würde ich CHF 50.- den Schweizerbanken schenken, nur weil diese keine fairen Angebote für das Ausland haben.

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Reisegepäck:

Sehr schweres Thema, bis ich mich mit Féde (ehemaliger Arbeitskollege) getroffen habe, wollte ich mein halbes Zimmer auf die Reise mitnehmen. Ja, dieses Treffen war wirklich nötig und hat mir die Augengeöffnet. Nun werde ich mich wirklich nur noch auf das Minimum beschränken und habe bereits mein Kamera Equipment minimiert. Die Drohne habe ich verkauft und hoffe, dass ich es nicht bereuen werde.

Nach Australien und Neuseeland nehme ich meine Sony 7iii mit dem 24-105mm mit. Das 16-35mm habe ich verschenkt (verkauft zu einem scheiss Preis)

Nach Südamerika werde ich nur noch eine Kompaktkamera mitnehmen. Hier streiten sich die Geister, jeder sagt mir etwas anders. Da ich kein großes Gepäck haben möchte, gebe ich die Sony Cristina in die Schweiz zurück.

Sollte ich in Australien oder Neuseeland als Fotograf durchstarten, werde ich natürlich die Sony auch nach Südamerika mitnehmen.

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Wohnungsabgabe:

Schlimmstes Kapitel, hier mussten wir Tage oder Wochen Kartonagen verpacken und aussortieren, zu meinem Glück hatte Cristina sehr viel Arbeit übernommen.

Das Zügeln selbst mussten wir auf fünf Tage verteilen, wir hatten fünf bis sechs Lieferwagen gefüllt mit hauptsächlich meinem Material.

Für die Wohnungsabgabe musste ich mich noch stark mit dem Vermieter streiten, da kleine Mängel entstanden sind. Am 26.11.2019 konnte ich die Schlüssel dem Nachmieter übergeben und wir sind Glücklich das alles funktioniert hat.

Ein Nachmieter zu suchen ist die beste Art eine Wohnung zu übergeben, denn der Nachmieter übernimmt deinen Vertrag und du kannst dir so einiges an Kosten sparen. Beispiel: die Endreinigung konnten wir selbst erledigen, sonst hätten wir CHF 500.- bezahlen müssen.

In der Zwischenzeit können wir bei meiner Mutter und Ihrem Mann Wohnen und dadruch noch etwas gemeinsame Zeit genießen.

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Fragen?

Es würde mich freuen, wenn du mich bei meiner Reise verfolgen würdest und mir deine Ideen oder Anregungen mitteilst.

Danke

Vielen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben! Es ist wirklich nicht selbstverständlich uns bei unseren Träumen unter die Arme zu greifen. Hier wird einem bewusst, wie dankbar wir sein können, dass wir diese tollen Personen im Leben haben.