Los Angeles – Hollywood

Nach einem zehn stündigen Flug (unbequemes Sitzen und keine Bewegungsmöglichkeit), sind wir
endlich in Los Angeles am 27igsten um 6:00 Uhr gelandet.

Den 27igsten Februar durfte ich zwei Mal erleben. Ich bin am 27igsten um 15:00 Uhr aus Auckland
losgeflogen und in die Vergangenheit gereist.

Ohne Schlaf und komplett Durchfroren (von der Klimaanlage), quälte ich mich in die lange Schlange vor dem Passschalter. Zuerst musste ich mich an einem Automaten identifizieren und 30 Fragen beantworten, plus meine Fingerabdrücke hinterlassen. Mit einem bedruckten Foto und irgend einem Code, durfte ich mich in die nächste Schlange einreihen. Viele hatten Mundschutz auf, -oder husteten herum. Nach langem Anstehen wurde ich vom Zollbeamten persönlich befragt und durfte erneut alle Fingerabdrücke hinterlassen.

Wegen dem Coronavirus durften nur Amerikanische und Australische Landesangehörige durch die automatische Passkontrolle.

„Welcome in Los Angeles“

Mit dem Gepäckstück in der Hand, komme ich aus dem Flughafenterminal. Im Voraus habe ich arrangiert, dass mein Hauptgepäck von einem Fahrer abgeholt wird und ich nur mit meinem Rucksack reisen kann.

Doch um den Fahrer zu kontaktieren muss ich irgendwo eine SIM- Karte kaufen. An einem Verkaufsstand in der Ankunftshalle bekam ich eine Karte mit 5GB Guthaben für 65Dollar (Überteuert-, doch benötigte ich diese Karte. Ohne Internet wäre ich aufgeschmissen).

Nun konnte ich den Chauffeur kontaktieren. Bereits nach 15 Minuten wurde mein Gepäck abgeholt. In meinem Hinterkopf redete ich mir ein, das Gepäckstück werde ich wiedersehen. 😊

Beiläufig fragte ich den Fahrer, wie ich am schnellsten in die City komme. Er schaute mich nur doof/verdutzt an und fragte wohin ich den gehen will!? Er erklärte mir wie gross LA ist.

Danach Googelte ich verzweifelt. Wo soll ich nur hin? Ich dachte es gibt ein Zentrum, wo man alles gemütlich ansehen kann. Im Vorfeld wurde mir zwar gesagt, das LA riesig ist, doch so gross habe ich mir das auch nicht vorgestellt.

UBER oder Lift

Nach langem Studieren beschloss ich, dass ich als erstes mit einem UBER oder einem Lift in mein Hotel fahren werde. In den Ländern die ich bis jetzt bereist habe, konnte man ein UBER bestellen, und es kam ein einziges Fahrzeug. Nun hier in LA ist das anders, UBER und Lift haben am Flughafen einen eigenen Abholplatz und da stehen 100 Fahrzeuge, wo man sein Fahrer dann mühsam suchen darf.

Der Fahrer erklärte mir, wenn er am Flughafen Passagiere abholt, steht er 1h in der Schlange und verdient nur knappe 4 Dollar. Diese neue Abholregelung wurde erteilt, weil das stark wachsende Unternehmen UBER, die Abholplätze direkt vor dem Flughafen überfüllt hatten und es dadurch zu einem grossen Rückstau gekommen ist.

Hotel bei Venice Beach

Direkt beim Strand lag meine Unterkunft. Nach dem Check-In lief ich los und wollte den bekannten Strand besuchen. Das erste was ich gesehen hatte, war ein extrem breiter Strand wo all paar Meter ein Rettungsturm stand. Am Strand entlang lag eine breite Strasse, welche für Fahrräder und Fussgänger bestimmt war. Inliner und Skater kann man hier viele beim Workout beobachten. Immer wieder hat es Sportgeräte bei denen man sich austoben kann. Viele besuchten diese Orte für ihr Morgensport.

Entlang bei den Parkplätzen standen mehrere Planen -oder Zelte, wo sich Obdachlose ein Zuhause aufgebaut hatten. Dieser Anblick war für mich erschreckend, denn am Abend fuhren da Luxusfahrzeugen entlang.

Ich lief den Strand entlang bis zum St. Monica Pier.

St. Monica Pier

In der Früh ist hier noch nichts los, doch am Abend ist es hier voll mit Familien. Im Übrigen endet hier auch die bekannte Route 66.

Ob Riesenrad, etwas Süsses -oder Sonstiges, man findet hier viele unterschiedliche Attraktionen.

Universal Studios

Mir war langweilig, um 9:00Uhr hatte ich schon den Strand abgelaufen und wollte etwas von der Stadt erleben. Ich kämpfte zwar mit meinem Körper, der keine Minute geschlafen hatte und erschöpft und unterkühlt war, doch ist man schliesslich nicht täglich in LA.

So bestelle ich ein UBER (40$) und fahre zu den Universal Studios.

Eine Stadt (ähnlich wie unser Europa Park) wo viele bekannten Filme gedreht wurden. Am Ticketschalter musste ich kurz Luft holen, ja das wollt ihr gar nicht wissen… 180$ Eintritt!! Nein das Essen und Trinken ist nicht dabei.

Als erstes ging ich in Richtung Harry Potter, da waren die meisten Besucher. Die Landschaft ist wirklich genial aufgebaut. In jedem Themenland befinden sich eine Show und eine Bahn. Die Bahnen waren top technisch gelöst, mit 3D Brillen wurde man in die verschiedenen Welten hineinversetzt.

Mit einer Bahn fuhr man durch die Studios, wo man die Künstlichen Bühnen oder Drehorte aus dem Fahrzeug begutachten konnte. Leider hatten wir an dem Tag keinen Star gesehen, doch war es trotzdem ein spannender Moment, eine eigene Stadt zu erleben, wo in jeder Box ein anderer Film gedreht wird.

Mit der Metro (1.5$) fuhr ich zurück in Richtung St. Monica und stieg bei der Station Hollywood gespannt aus.

Hollywood

Mit der Rolltreppe kommt man direkt auf den bekannten“ Sterne Gehweg“. Links und Rechts leuchten die Reklamen und viele Strassenkünstler versuchen einem etwas anzudrehen.

Nach ein paar hundert Meter befinden sich nur noch Kneipen und Rotlichtaktivitäten.

Fazit:

Los Angeles war für meinen Geschmack zu gross und zu kalt. Dafür findet man hunderte coole Restaurants die gutes Essen servieren.

Generell sind alle Aktivitäten überteuert und man muss sich im Vorfeld gut erkunden, was man buchen will und was nicht. (Nicht wie ich)

Für mich persönlich war Los Angeles als allein Reisender nicht wirklich toll. Harry Potter im Universal Studio fand ich ein wundervolles Erlebnis. Ich fühlte mich als kleiner Zauberlehrling der auf Reisen ist. 🙂